Schreiben oder nicht schreiben - das ist hier die Frage

Ich habe heute zwei Rezensionen entdeckt, die mich echt traurig gestimmt haben. Es geht um "Das Tier", das Gemeinschaftsprojekt mit Sandra Gernt, das mir persönlich besonders am Herzen lag.

Besonders getroffen hat mich die Bemerkung, ich möge mir mehr Zeit für ein neues Buch nehmen.

Mit einem Buch verbringe ich 24 Stunden am Tag. Und das, bis es meiner Meinung nach fertig ist. Wieviel mehr Zeit geht denn noch? In Gedanken stricke ich Dialoge, mache zwischen der Hausarbeiten Notizen und mein Männchen würde einen Schock bekommen, sollte ich ihm jemals so viel Zeit widmen, wie eines meiner Skripte. Selbst beim Einschlafen grübel ich noch über die Protas nach.

Dass meine/unsre Charaktere nicht jeden glücklich machen ist eine andere Sache. Das nennt man Geschmack. Dem einen liegt es, dem anderen nicht.

Dass einer der Protas immer weibisch ist, kann ich überhaupt nicht finden. In "Ein Hauch von Seele" sind sowohl Zedrik als auch Jeremy aufopferungsvolle Kämpfer; in "Der 7. Rabe" haben sich zwei ebenbürtige Jungs getroffen und auch Thars und Cyrian halten ich für einander gleichwertig.

Ich halte es für ziemlich weltfremd, wenn man von Männern denkt, dass die niemals ein Tränchen vergießen, nicht mit Bambi mitleiden, wenn die Mama erschossen wird und nicht einmal zärtlich sein können. Wenn ich daran denke, was hier los war, als mein Hase einmal eine lebende Maus verfüttert hat und er deswegen tagelang ein schlechtes Gewissen hatte ... Hey, und mein Männchen ist ein beinharter Kerl!

Schlimm auch der Hunger nach Grausamkeiten. Wem Kerker, Folter, Vergewaltigung, Demütigungen und Prügel nicht genug ist, der möge bitte unsere Bücher nicht weiter lesen. Mit solche Szenen tue ich mich ohnehin schon schwer, noch härter zu werden widerspricht meiner moralischen Einstellung. Bzgl. "Herbstfraß" haben mein Verleger und ich lange überlegt, ob wir das Buch überhaupt herausbringen. Was hat es mir eingebracht? Rezis wie "muss man einen starken Magen haben" und "Brutal und grausam und nicht erotisch". Diese Meinungen sind verdient und ich gebe den Lesern hier sogar recht. Aber lautstark nach solchen Szenen verlangen???

 

Liebe Alice, es tut mir nicht leid, dieses Buch geschrieben zu haben. Ich hatte offenbar mehr Spaß daran, als du als Leser. Schade, dass wir dich enttäuscht haben. Aber Sandra und ich schreiben Gay-Romance, keine Psychothriller oder Horrorstorys. Und in diesem Genre würden wir gerne bleiben.

Wir nehmen uns jede Rezi sehr zu Herzen, was zur Folge hat, dass ich meine Mentorin jetzt seelisch wieder aufbauen muss, sobald ich mein eigenes Selbstwertgefühl von dem harten Boden dieser Kritik aufgekratzt habe, denn Sandra ist kurz davor unser nächstes Projekt zu schmeißen - und nicht nur das. Damit gäbe es zumindest kein weiteres Buch, das noch schlechter wird, als die bisherigen es waren.

Und jetzt nehme ich mir eine Auszeit, gehe stricken oder lese wieder mal selbst ein Buch. Oder zähle die Garnelen in meinem Aquarium. Oder gehe den Äquator polieren. Irgendetwas in dieser Richtung.

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Kommentare: 28
  • #1

    Honigkuchenpferd (Montag, 19 August 2013 20:26)

    Kopf hoch ihr zwei !!!
    Es gibt immer einige die nicht zufrieden sind . Da heißt es nur: " Augen zu und durch ! "
    Es gibt hier draußen sehr viele Menschen die es sehr schätzen was ihr beide tut ! Die sich jedes mal wie ein Honigkuchenpferd freuen , wenn ein neues Buch von euch erscheint . Diejenigen, die jedes mal mit euch in eine Traumwelt abtauchen können und mit euren Protagonisten mitfiebern.
    Mir zum Beispiel haben eure Bücher schon sehr viele schöne Leseabende bereitet !
    Ihr zwei seid einzeln schon spitze und zu zweit ein wahres Traumduo ! Wer das nicht verkraftet soll was anderes lesen !
    Von mir jedenfalls zum Aufbau eures Selbstwertgefühls ein dickes, fettes Lob zu euren schon erschienenen und auch noch kommenden Büchern. Ich freu mich schon auf weitere Bücher ! Weiter so ! * ganzvielsüßkramrüberschieb*
    So, und jetzt geh ich wieder lesen ...

  • #2

    Sandra Busch (Montag, 19 August 2013 20:38)

    Liebes Honigkuchenpferd. Das ist so Zucker, wie dein Name. Ich würde gerne deutlicher Danke sagen, muss aber die Luft anhalten, bis die Sandra aufhört so furchtbar traurig zu sein :o(

  • #3

    Honigkuchenpferd (Montag, 19 August 2013 20:58)

    Ich halte einfach mit die Luft an ^^ und hoffe dabei , dass bevor mir die Luft ausgeht, ich ihr zumindest ein kleines Schmunzeln entlocken kann ...
    Liebe Grüße und Kopf hoch

  • #4

    Sandra Busch (Montag, 19 August 2013 21:10)

    Super. Damit kriegen wir sie ^^

  • #5

    Mentorin (Dienstag, 20 August 2013 14:46)

    Bitte, weiteratmen, bitte!
    Wie würde denn sonst der Nachruf aussehen?
    "Unser geliebtes Honigkuchenpferd starb an Luftmangel, als sie eine Autorin trösten wollte."
    Nee, das geht gar nicht!

    Ich knuddel euch, bin noch ein bisschen traurig und frustig - nicht, weil da jemand ist, der unsere Bücher nicht lieb haben will, sondern über die Art, wie diese "Kritik" formuliert wurde. Alles andere Sanna bereits perfekt in Worte gepackt.

  • #6

    Hohnigkuchenpferd (Dienstag, 20 August 2013 16:49)

    Ah...frische Luft...mir kam es vor als hätte ich schon ein weißes Licht gesehen ( *grinstwieeinhohnigkuchenpferd*)
    Dann hoffe ich, dass ihr euch nicht von schlechten Kritiken unterkriegen lasst und das ich bald wieder was zu lesen bekomme ^^

  • #7

    Mary (Dienstag, 20 August 2013 20:00)

    Hey, nicht traurig sein ;)
    Ich finde es gut, wenn sich Autoren die Rezensionen zu Herzen nehmen, insofern diese konstruktiv sind, alles andere ist Geschmackssache und man kann es nicht jedem recht machen!
    Die Rezi von Alice werde ich mir später mal durchlesen.
    Sicher ist es hart wenn man Kritik erhält, dass würde mich auch nicht gerade motivieren. Aber man muss gerechtfertigte Meinungen von Niveaulosen unterscheiden können.

    Ich als Rezensentin bin immer ehrlich, aber wenn ich merke, mir gefällt ein Buch einfach nicht und das hat nichts mit der Qualität zu tun, dann vermeide ich es etwas einzustellen.

    Und bezüglich der Gewalt verstehe ich auch nicht, warum es alle noch schlimmer haben wollen. Ein bisschen "quälen" ist okay, aber wenn alles in grenzenlosen Sadismus ausartet, dann sehe ich da keine liebe mehr. Ich finde da haltet ihr beide gut das Gleichgewicht!

    Also, lässt euch nicht unterkriegen! Ich und viele andere freuen sich auf eure Bücher!
    LG

  • #8

    Mary (Dienstag, 20 August 2013 20:07)

    PS: Und an die liebe Mentorin. Wird es vielleicht eine LR zu L(i)ebenswert geben?

  • #9

    Sanna (Dienstag, 20 August 2013 21:40)

    Mary, du bist halt auch eine ganz Knuffige.
    Ich denke, die Rezi von der Alice ist schon gerechtfertigt und sie ist auch nicht niveaulos.
    Allerdings muss es ja mal ein Buch gegeben haben, dass sie veranlasst hat, sich das nächste zu kaufen. Nur schade, dass sie dazu beim großen A nichts gesagt hat. Natürlich kann niemand wissen, wieviel Zeit und Herzblut wir tatsächlich in all unsere Skripte stecken.
    Aber auch, wenn es konstruktive Kritik und eine ehrliche Meinung war, trifft es dennoch ziemlich hart. Und die Mentorin und ich sind halt Menschen, die den Fehler bei sich suchen. Und sich jetzt natürlich ernsthaft fragen, ob wir tatsächlich schlecht schreiben.

  • #10

    Sanna (Dienstag, 20 August 2013 21:42)

    Wenn Blood in mind ihr gefallen hat und ich dann kontinuierlich schlechter geworden bin .. boah, zehn Veröffentlichungen weiter. Na, dann bin ich wohl ganz schön mies

  • #11

    Jacqui (Mittwoch, 21 August 2013 08:12)

    Liebe Sandra B.
    Liebe Sandra G.
    Nun muss ich mich auch einmal zu den zwei negativen Rezensionen von "Alice" und "emma" äussern.
    Auch ich finde diese zwei Rezis einfach nur unfair, gerne möchte ich Euch einmal die Sichtweise von mir als Leser näherbringen, was ich als Leser denke und wie glaubwürdig ich diese Bewertungen empfinde.

    Wenn ich solch haltlose Rezensionen lese, schaue ich mir zuerst immer an, wie viele Rezensionen diese Personen bereits geschrieben haben und wie viele Sterne gegeben wurden.
    Bei "Alice" bemerke ich das sie bis anhin nur zwei ein Sterne Bewertungen geschrieben hat, also ist für mich klar, dass ich mich, als Leser, auf diese Bewertung von dieser Person nicht verlassen kann. Ich nenne dann diese Bewertung eine "Frustrezension" von einer Person die wohl selbst ein Problem hat und den Frust bei Euch raus lässt. Oder es ist ein sogenannter "Troll"

    Bei "emma" merke ich als Leser das sie bereits, wie sie selbst schreibt, diverse Romane von Euch gelesen hat, und nun schreibt sie gleich zweimal eine schlechte Rezension für Eure Bücher? Sie hat, wie aus dem Kommentar vom 27.7.13 "Das Tier", auch "Liebenswert" gelesen, nun frage ich mich warum "emma" immer wieder Bücher von euch liest, wenn sie sagt, ich zitiere - Irgendwie habe ich alles schon gelesen - schon komisch, warum kauft sie dann die Bücher noch, wenn es ja angeblich immer dasselbe ist????? Auch diese Bewertung ist dadurch, für mich als Leser, nicht mehr glaubwürdig

    Also wie Ihr sehen könnt, bin ich als Leser sehr vorsichtig wenn es um negative Bewertungen geht, besonders dann wenn alle anderen Rezis positiv sind. In der heutigen Zeit, wo es Leseproben gibt usw., muss man sich nicht mehr auf Rezensionen verlassen und ich denke viele Leser tun das auch nicht mehr!

    Ich finde es toll wir Ihr Zwei das macht, ich habe jedes Buch von Euch mit grosser Freude gelesen und mein Regal ist voll von all Euren Protagonisten, ich freue mich auf jede Neuerscheinung von Euch und werde immer ganz "hibbelig" bis ich das Buch dann Lesen kann. Mein Mann weiss dann schon im Voraus das er fürs Mittagessen selbst verantwortlich ist *lach* - da ich in die Welt von Sandra Gernt und Sandra Busch abgetaucht bin
    Also ich hoffe sehr das ich noch viele Bücher von Euch zu Lesen bekomme und Ihr Euch von zwei so negativen Bewertungen nicht entmutigen lässt.

    Zum Abschluss noch dies:

    Lass dich nicht von dem, was der Kritiker sagt, niederdrücken.
    Noch nie wurde zu Ehren eines Kritikers ein Denkmal errichtet, wohl aber für Kritisierte.
    (Anthony de Mello)

    LG Jacqui

  • #12

    Mary (Mittwoch, 21 August 2013 09:20)

    Tststs. Ich habe die Rezi von Alice gelesen und ja, sie erläutert ihre Gründe, aber ich denke, dennoch, dass es Geschmacksache ist. Deine Werke haben sich nunmal weiterentwickelt und das offensichtlich in eine Richtung, die ihr nicht zusagt.
    Außerdem schade, wenn Leute nur schreiben, wenn ihnen etwas nicht mehr gefällt und nicht, wenn schon. Sie hätte ja auch etwas über eines Deiner anderen Werke schreiben können.
    Es ist nicht schlecht, wenn man darübr nachdenkt, was man verbessern/verändern könnte, aber seinen Stil komplett umändern, obwohl der größte Teil der Leser zufreiden ist?

    Und dass Leser nicht immer wissen, wie viel man in ein Buch investiert, dass ist mir auch schon öfters durch den Kopf gegangen, schreibe ja selbst und wenn mich jemand immer nur auf Fehler aufmerksam macht, aber nicht auch die Gelungenen Dinge erwähnt...das ist nicht motivierend.

    *warteimmernochgspanntaufWaldmeisterCover*

    LG

  • #13

    Mentorin (Mittwoch, 21 August 2013 11:03)

    Snüff, lauter liebe Menschen hier. :) Danke! :)

    Mary: Liebenswert ist zu kurz, um daraus eine Leserunde zu machen. Fleißige Rezensenten können mich allerdings jederzeit auf ein Reziexemplar ansprechen. ;-) Im Moment komme ich nicht an meine Blogkontaktadresse, deshalb besser über LB.

    Jaqui: Danke für deine ausführliche Ansicht und das Zitat, mir bedeutet das schon mal sehr viel. :)

  • #14

    Sanna (Mittwoch, 21 August 2013 11:19)

    Ich kann auch nur während meines Kampfes gegen die Akten ein dickes "Danke" in die Welt rufen.

    Mary: Weiter gespannt warten. Ohne Vertrag gibt es noch kein Cover. Aber dann. Sofort. Versprochen

  • #15

    ulla (Samstag, 24 August 2013 11:16)

    Bitte nicht den Äquator polieren! Bitte, bitte weiter so tolle Bücher schreiben wie bisher!
    Bin gerade auf dieser Seite gelandet, weil ich es nicht erwarten kann, die nächste Geschichte von Dir/Euch zu lesen!
    Gerade "Das Tier" und "L(i)ebenswert" gehören zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.
    Ganz liebe Grüße ulla

  • #16

    Sanna (Samstag, 24 August 2013 14:56)

    Na, welch Glück, dass ich keine Putzfee bin.
    Liebe Ulla, wir sind sehr fleißig und geben uns bestimmt große Mühe. Und die Mentorin, sprich Sandra Gernt, ist gaaaaaanz kurz davor. ^^ Und ich finde es super.
    Schön, dass du zu mir gefunden hast :o)

  • #17

    Lila (Mittwoch, 04 September 2013 19:33)

    Hi :)

    Ich habe die Rezensionen nicht gelesen, aber ich muss leider auch sagen: Wenn du zu viele Bücher veröffentlichst, dann kommt es bei vielen einfach nicht gut an. Das wirkt dann wie Massenproduktion, Geldgier und Oberflächlichkeit ( auch wenn ich dir keines davon vorwerfe ). Du hast dieses Jahr ... glaube 5 Bücher schon rausgebracht? Das heißt: Nicht mal zwei Monate pro Buch ( inklusive Korrektur, Überlegungen etc ) Das ist einfach sehr schnell. Viele brauchen viel länger - aus Gründen die du vielleicht nicht hast, aber ja, jemand, der ein oder zwei Bücher im Jahr veröffentlicht, kommt für viele Leser in unseren Kreisen einfach gewissenhafter und fürsorglicher im Bezug auf die Bücher vor.

    Ich muss leider sagen, dass ich eine bin, die es auch nicht mag, wenn eine Autorin ein Buch nach dem anderen rausknallt. Ich habe auch das Gefühl, dass du viel zu viel schreibst, dich beim schreiben hetzt und du nicht schnell genug ein Buch veröffentlichen kannst. - Es wirkt so, ob es so ist, ist zweitens. Leider muss ich auch sagen, dass die Bücher etwas nachlassen. Sie wirken nicht mehr so gut durchgedacht und die Schreibqualität selbst, hat auch etwas nach gelassen, was ich persönlich sehr schade finde. Mir wäre es lieber, wenn du nur zwei, oder drei Bücher im Jahr veröffentlichst, diese dann vielleicht etwas länger und auch qualitativ hochwertiger sind.

    Wie und was du machst, bleibst aber letztendlich dir überlassen.

  • #18

    Lila (Mittwoch, 04 September 2013 20:46)

    Hallo, ich noch mal :)

    Ich habe jetzt die Rezensionen gelesen und auch mal die Kommentare hier.

    Ich finde es schön, dass ein paar Freundinnen von dir dich hier unterstützen und aufmunternd. Das ist sehr lieb von ihnen und schön, wenn man solche Freunde hat! :)

    Die Rezensionen finde ich persönlich in Ordnung. Sie sind kritisch, begründen teils und sich eigentlich nicht beleidigend. Dass sie wohl nur wenige Rezensionen bisher geschrieben haben, finde ich nicht verwerflich und nicht als Grund sie nicht gelten zu lassen, denn oftmals schreibt man eben eine Kritik wenn man sie so empfindet, wenn es ansonsten nur positives gibt, um zu zeigen, dass nicht jeder das Buch so toll findet. Bei zum Beispiel einem Buch mit 10 Wertungen die gut bis sehr gut sind, und ich finde das Buch auch klasse, dann schreibe ich meist auch keinen Kommentar, weil ich dann das Gefühl habe, den zukünftigen Lesern sowieso nichts mehr neues sagen zu können. Natürlich gebe ich aber auch keine schlechte Bewertung wenn ich das Buch gut finde. Ich enthalte mich dann schlicht meiner Meinung.

    Mir wurde schon bei deiner Triologie der Spaß an deinen Büchern genommen. Beim ersten Buch davon habe ich einfach keinen Hang zur Geschichte bekommen. Mir kam es zu lieblos und husch husch vor. Da habe ich die anderen aber auch nicht gelesen. Der 7. Raabe fand ich wieder besser, aber trotzdem nicht überzeugend. Da wird er vergewaltigt um 'markiert zu werden' und dann lässt er seinen Entführer und Vergewaltiger viel zu schnell an sich heran. Das wirkt, als hätte er vorher keine Würde gehabt, sodass er eh nichts mehr zu verlieren hatte. Ich konnte mir die Personen kaum als Männer ( vorallem der Raabe ) kaum als Mann vorstellen, weil er sich schlichtweg nicht als einer ( geschweigedenn als Prinz ) so verhalten hat. Es war unrealistisch und nicht nachvollziehbar. Wiederum habe ich es gemocht wie ihr die Sicht des anderen auf ihn als Raaben geschrieben habt. Wie er sich das Federkleid putzt und so was. Manchmal sind so kleine Sachen das A. und O. und verdammt viel wert. Und genau das hast du irgendwie mit der Zeit etwas vernachlässigt. Es wirkt als schreibst du das Nötigste und schnell - nicht mehr und nicht weniger. Kein Eingehen, kein Tiefergehen, nicht mehr so viel Liebe.

    Und das finde ich verdammt schade! Auch finde ich es schade, dass, sobald Kritik kommt, die Kritiker gleich niedergemacht und als unglaubwürdig und frustriert bezeichnet werden ( wenn auch nicht so von dir ) Kritiken sollten gelesen und zu herzen genommen werden und dann sollte man ( wenn man will ) überlegen, wie man es besser machen kann. Das hast du getan und das finde ich gut und ich hoffe einfach mal, dass mich jetzt nicht auch irgendwer runtermacht, weil ich meine ehrliche Meinung gesagt habe ...

  • #19

    Sanna (Donnerstag, 05 September 2013 11:00)

    Hi, Lila.
    Danke für deine Meinung. Sie war interessant zu lesen.
    Dazu möchte ich anmerken: Ich kann schnell veröffentlichen, weil ich viele halbfertige Skripte seit Jahren auf dem Rechner liegen habe. Das heißt, ich schreibe nicht innerhalb von wenigen Wochen ein komplettes Buch runter. Das Buch "Waldmeister mit Sahne", was jetzt am 15.09. rauskommen soll, habe ich zum Beispiel gleich nach der Blood-Trilogie geschrieben. Seitdem lag es bei meinem Verleger. ;o)
    Das Lektorat läuft häppchenweise nebenher und die Korrektur erfolgt laufend. Ist die Story fertig, wird noch einmal das gesamte Werk lektoriert und überarbeitet. Das spart natürlich Zeit.
    Um Geld geht es mir überhaupt nicht. Ich habe bereits ein festes Einkommen und von dem, was ich veröffentliche, könnte ich ohnehin nicht leben.
    Ein Niedermachen von Kritikern ist weder von mir noch von Sandra Gernt beabsichtigt und auch nicht erfolgt. Aber man muss uns natürlich auch eine Meinung zu dem Thema lassen. Und ich begreife es wirklich nicht, warum man sich Bücher von jemanden kauft und kauft, wenn sie einem nicht gefallen. Das geht einfach nicht in meinen Kopf.
    Natürlich können wir die Storys weiter ausfeilen, tiefer in die Psyche gehen, ausführlicher werden. Gerne. Doch wer kauft dann noch ein Buch von 400 Seiten für knapp 30 €? Wir sind leider an gewisse Seitenvorgaben gebunden, damit die Bücher noch bezahlbar bleiben, denn neben dem Inhalt wird ja auch noch ein tolles Cover und hochwertige Verarbeitung des Buches verlangt. Das kostet ebenfalls und muss auf den Kaufpreis umgelegt werden. Dazu kommt der Lohn für denjenigen, der das Cover bearbeitet, das Lektoriat, die Druckkosten ... Und Homoerotik geht nicht in einer Anzahl wie Harry Potter über den Ladentisch. Wenn man dann noch die Anzahl der Raubkopien dazurechnet ... aber das ist ein anderes, sehr übles Thema. Was ich damit sagen will ist, dass die Ausführlichkeit leider auf das Wesentliche beschränkt werden muss, obwohl ich mich seitenlang darüber auslassen könnte, die das Sonnenlicht Tinkims Haare zum Glänzen bringt und wie niedlich es zerzaust wird, wenn der Wind hindurchstreicht.
    Fakt ist jedoch: Wir haben uns diese Kritik zu Herzen genommen, sogar sehr. Wir sind tatsächlich in uns gegangen und haben jeden einzelnen Punkt, der angemerkt worden ist, durchgedacht und uns die Frage gestellt: Ist das wirklich so? Und aus genau diesem Grund stellen wir uns ernsthaft die Frage: Können wir mit den uns auferlegten Vorgaben noch die Wünsche der Leser erfüllen oder wäre es nicht Sinnvoller auf dem Flohmarkt selbstgestrickte Socken zu verkaufen?
    Auf jeden Fall geben wir weiterhin unser Bestes ...

  • #20

    Sanna (Donnerstag, 05 September 2013 11:17)

    Hm, klingt irgendwie doof, was ich gerade geschrieben habe und kommt nicht wirklich so rüber, wie ich es eigentlich meine.
    Vielleicht nochmal anders:
    Es tut mir leid, wenn ich Wünsche der Leser nicht erfüllen kann.
    Und:
    Ich schreibe eigentlich bloß, weil ich Spaß am Schreiben habe. Aus keinem anderen Grund.

  • #21

    Mentorin (Donnerstag, 05 September 2013 13:39)

    Ergänzend noch meine Sicht, da ich (Sandra Gernt) noch sehr viel mehr veröffentliche als Sanna.
    Sowohl bei Sanna als auch meinen Büchern gibt es "schlechte" Kritiken, zu denen niemand ein Kommentar geschrieben hat. Und warum? Weil dort das Buch kritisiert wurde, nicht der Mensch, der es geschrieben hat. Ich werde von einer Rezensentin namens "Emma" regelrecht gestalkt, die nicht nur Einsterner verteilt, sondern in Kommentaren über andere Bücher von Sanna und mir abhetzt. Die Frage von jemandem, warum man sich weiterhin Bücher kauft, wenn man doch schon überzeugt ist, dass sie schlecht sein müssen, wurde mit "weil ich es mir leisten kann und ein Recht darauf habe" abgewatscht. Nja. Jeder darf sich kaufen was er will, so viel er will und auch dazu sagen, was immer er für richtig hält. Aber geht es dann überhaupt noch darum, sich ein Stück Unterhaltung zu kaufen? Das wage ich doch irgendwie zu bezweifeln …

    Sanna und ich arbeiten rund um die Uhr an unseren Skripten. Wir leben mit den Charakteren und geben alles, um die Geschichten so schön wie möglich zu erzählen. Es ist ein Knochenjob, der wenig Aussicht auf Bezahlung liefert. Wer ausschließlich für die Kohle schreibt, verfasst Heftchenromane. Oder lässt die dumme Handlung weg und füllt die Lücke mit Bettgymnastik. Bei solchen Dingern sind Rechtschreibung und Grammatik völlig schnurz, Logik interessiert keinen Menschen und "Tiefgang" hat auch andere Bedeutung.
    Niemand, der bei Verstand ist, versucht mit "anständigen" Büchern Geld zu verdienen. Um mit meinem diesjährig zu erwartenden Jahresverdienst den bundesdeutschen Durchschnitt zu erreichen, müsste ich ihn noch einmal knapp verdoppeln. Dafür ackere ich 80+ Stunden im Monat, neben meiner Arbeit als Lektorin und meinen Pflichten als zweifache Mutter. Ich kenne keine Wochenenden und selbst in meinem Urlaub hatte ich einen Notizblock dabei, um so ein bisschen an weiteren Geschichten zu arbeiten.
    Sanna hat einen sehr anspruchsvollen Vollzeitjob, besitzt ein Pferd, was viel Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit braucht, dazu all die anderen Kleinigkeiten des Alltags - und schreibt trotzdem ihre Geschichten. Glaub mal, das Geld hat sie bestimmt nicht nötig. Und ich könnte als Kassiererin in Teilzeit bei Aldi mehr mit einem Drittel an Arbeitseinsatz verdienen, inkl. Wochenenden, Urlaub und Krankengeld.
    - Im Folgenden schreibe ich durchgängig „wir“, da ich weiß, dass ich in jedem Punkt für Sanna mitspreche. Sollte ich mich irgendwo irren, wird sie es ergänzen.

    Wir schreiben unsere Bücher in genau Tempo, das wir uns aussuchen. Sind Kunstwerke nur dann Kunst, wenn man sich 10 Jahre Zeit nimmt, sie zu vervollständigen? Ja, wir könnten uns sehr viel Zeit lassen. Einen Satz pro Tag schreiben, an dem wir stundenlang überlegt und gefeilt haben. Wir könnten das Schreiben als Fest feiern und jedes Komma als persönliche Errungenschaft zelebrieren.
    Würden wir dann alle Wünsche der Leser erfüllen? NEIN! Denn das ist nicht möglich. Die einen wollen mehr Sex. Die anderen weniger. Die einen wollen mehr Landschaft und Atmosphäre. Den anderen sabbeln wir bereits jetzt zu viel. Die einen wollen mehr Gewalt, Blut und Elend. Die anderen mehr Romantik und heile Welt.
    Und soll ich dir was sagen, liebe Lila?
    Beim Schreiben interessieren uns die Leserwünsche nicht eine Sekunde lang, denn zuallerst schreiben wir für uns. Ja genau, völlig egoistisch und rücksichtslos. Erst beim Überarbeiten berücksichtigen wir auch das, was andere schön und richtig finden, denn ja, wir verlangen Geld für die harte Arbeit, die wir investieren. Wer glaubt, Schreiben sei ein gemütlicher Job mit viel Kaffeetrinken und Füße hochlegen, sollte es mal selbst versuchen.
    Wir nehmen jede Kritik sehr, sehr ernst. Sanna hätte diesen Blogbeitrag nicht geschrieben, wenn Frau Alice und Co. ihr egal wären. Auch deine Gedanken werden uns beim Überarbeiten des nächsten Skripts begleiten. Letztendlich aber werden wir genau das zu genau der Zeit in genau der Geschwindigkeit schreiben, die wir für richtig halten.

    Amen.

  • #22

    Sanna (Donnerstag, 05 September 2013 14:47)

    Hole mir jetzt ein Bier. (Alkoholfrei). Prost!

  • #23

    Mentorin (Donnerstag, 05 September 2013 14:56)

    Sláinte!

  • #24

    Lila (Donnerstag, 05 September 2013 19:32)

    Sanna - Ich hab auch nicht gesagt, dass du oder Sandra2 abhetzen - ich sagte ja, ihr tut das nicht so ( natürlich mögt ihr sie nicht, das dürfte aber recht normal sein :) )
    Ich meinte damit eher deine / eure freunde oder Kommentarantworten, wo gleich alle die Glaubwürdigkeit der Kritiken ankreiden, weil sie vielleicht noch nicht so viele Wertungen abgegeben haben oder so. Bei positiven Kommentaren, ohne vorherige Wertungen und ohne Kaufbestätigung zweifelt selten einer die Glaubwürdigkeit der Kommentare an, egal wie wenig sie vom Inhalt her sagen ...

    Ich finde es schön, dass du aus Spaß schreibst - das ist auch das wichigste. Ich kann aber auch Leser ( ich bin ja selbst eine davon und das nicht nur bei euch / dir ) verstehen, die ihre Kritik äußern und entäuscht sind - die haben ja immerhin Geld für das Produkt bezahlt. Wenn man mit einem Service oder einem Produkt ( zb der Internetleitung ) nicht zufrieden ist, beschweren sich ja auch viele oder geben Rezensionen ab. Und wenn man etwas veröffentlicht, muss man immer mit positiver und negativer Meinung rechnen. Das ist so, auch wenn es demotivierend sein kann. Man sollte sich da aber natürlich nicht von seinem Tun ( in euren Fall ja auch noch Hobby ) nicht abbringen und zu sehr demotivieren lassen sondern es eher als Ansporn sehen.

    Mit den Längen verstehe ich allerdings nicht. Du veröffentlichst glaube meist bei Dead-Soft und dort gibt es doch auch Bücher mit 400 Seiten und mehr, wenn ich recht entsinne und das zu deutlich niedrigeren Preisen als 30 Euro. Und wen man dann zb lieber Mehrteiler drauß macht, kommt das den Leser teurer.

    @Sandra2: Dass Emma dich stalkt und in wie fern, wusste ich nicht - Das tut mir leid und mit so was ist auch nicht zu spaßen, auch wenn du es wohl letztendlich als Kompliment sehen kannst, da solchen Runtermachen und 'Verfolgen' wohl von Neid kommt und Neid muss man sich immer erst mal erarbeiten :) Das mit dem Abhetzen in Kommentaren - da kann ich nur den Kopf schütteln. Das sollte man wohl bestenfalls einfach schlucken und ignorieren oder / und bei amazon melden, sofern das dort geschehen ist.

    Wenn sie sich die Bücher wirklich kauft ( ich glaube eine Kaufbestätigung gesehen zu haben? ) Dann haben ihr vielleicht früher die Bücher gekauft und sie hofft bei einem neuen weiteren Gefallen zu finden, aber tut es nicht und ist dann enttäuscht? Wäre zumindest für mich eine logische Erklärung, aber ich kenne Emma nicht und bin auch kein Psychologe, daher ist es nur eine Vermutung.

    Beim Thema Sex-sells hast du leider recht. Etwas erotik ist ganz schön, aber bei diversen Büchern ( leider auch in dem Genre ) ist es einfach zu viel und vorallem sind diese Art Bücher oft auch mit so wenig Kenntnissen bestückt, dass man als tiefgründiger Leser eher das Würgen bekommt ( besonders wenn er dann noch die ganzen begeisterten Kommentare liest - ich sage mal zum Beispiel 50 Shades, H S oder Feuchtgebiete ) - Da schicke ich immer ein Halleluja gen Himmel, wenn ich Kritiken sehe ...

    Ich habe nicht gesagt, dass ihr zuschnell schreibt, ich habe nur gesagt, wie es auf manche rüberkommt, wenn ein Buch nach dem anderen Veröffentlicht wird. Ich habe schon alleine beim Aussuchen, ein besseres Gefühl ein Buch von jemandem zu kaufen, der weniger Werke herausgebracht hat, als jemand, der aller ein oder zwei Monate ein Buch veröffentlicht. Einfach weil ich dann das Gefühl habe, dass dabei mehr Fürsorge und Liebe und Zeit und Ruhe hereingesteckt wurde. Ich habe das Gefühl, was nicht heißt, dass es im Hintergrund wirklich so ist. Das geht anderen auch so, die ich kenne. Das ist schlichtweg ein Eindruck den man als Leser von Außenhin bekommen kann. Wenn es euer Tempo ist, und ihr so viel schreiben könnt und wollt, dann ist es eure Sache. Aber wie oben schon gesagt, man muss dann eben damit rechnen, dass ein Leser nicht nur von der Geschichte selbst einen Eindruck hat sondern auch einen Eindruck von dem Drum herum. Ich mag zum Beispiel auch lieber Bücher von Deadsoft, als von Himmelsstürmer, weil ich das Gefühl habe, dass Deadsoft mit Covern, Autoren, Geschichten etc einfach harmonischer ist und intensiver damit umgeht.

    Der Leser macht sich nicht nur um die Geschichten einen Kopf, sondern auch um alles andere. Zumindest manche.

    Oh, keine Angst, ich weiß, dass es ein harter Job ist. Ich bin als Freiberuflerin tätig.

  • #25

    Sanna (Donnerstag, 05 September 2013 20:12)

    Genau so war es gemeint, Lila ;o)

  • #26

    Mentorin (Donnerstag, 05 September 2013 20:26)

    Ist schon immer kompliziert, virtuell klar zu machen, was man meint ...

    Eine Geschichte sollte immer so lang sein, wie es dauert, sie zu erzählen. Klingt logisch, ist aber gar nicht so einfach. Manche Geschichten müssen gestrafft geschrieben werden, weil bei einer Langfassung Spannung und emotionale Dichte wegfallen würden. Andere Storys brauchen epischen Umfang.

    Fürs Drumherum sorgen wir gerne mit schönen Covern, Schriftarten etc., zumindest bei den Selbstveröffentlichten.

    Zu Himmelsstürmer sag ich jetzt nichts. *pflasteraufkleb*

  • #27

    Savi (Donnerstag, 26 September 2013 15:02)

    Hallo Ihr Zwei Sandras,
    leider war ich lange aus persönlichen Gründen nicht mehr auf Eurer Seite und bin erst jetzt dazu gekommen, diese ganze Diskussion hier zu verfolgen.
    Es tat mir weh zu lesen, dass sogar ans Aufhören gedacht wird, obwohl ich Euch sehr gut verstehen kann. Denn solche Kritiken (Rezensionen wie auch persönliche Meinungen von vermeintlich gutmeinenden Menschen) haben es letztendlich geschafft, dass ich nicht mehr schreibe. Es jahrelang nicht getan habe und jetzt langsam wieder anfange. Allerdings nur für mich. Veröffentlichen werde ich nichts mehr. Mit Boshaftigkeiten (und das waren es teilweise wirklich) kann ich nicht so gut umgehen, lasse mich da schnell beeinflussen und wie gesagt, letztendlich habe ich aufgehört zu schreiben.
    Ich hoffe bei Euch allerdings, dass Ihr weiterschreibt. Ich liebe jedes Eurer Bücher, das eine mehr, das andere weniger. Nicht jede Geschichte gefällt mir gleich gut, trotzdem weiß ich, wenn da einer Eurer Namen draufsteht (oder auch beide), ist es eine auf jeden Fall lesenwerte Story. Ich weiß selbst, wieviel Arbeit in einem Buch steckt, wieviel man eigentlich schreiben möchte und doch nicht darf, weil der Verlag auch ein Wörtchen mitzureden hat. Manchmal wünsche ich mir auch ein wenig mehr Beschreibung, ein wenig mehr davon, ein bisschen weniger hiervon. Geschmäcker sind nun mal verschieden und man kann es nicht jedem Leser Recht machen. Daher werdet Ihr leider auch immer wieder solche Rezensionen bekommen.
    Solange sie sachlich geäußert werden, kann man damit leben, aber das eine von Euch so übel beschimpft wird, ist unter aller Kanone!
    Ich hoffe, Ihr nehmt sie Euch nicht mehr so zu Herzen. Natürlich tut es weh, natürlich ärgert man sich darüber, wenn sich manche Leute dermaßen im Ton vergreifen und unverschämt werden. Aber leider gibt es solche Leute, wenn man veröffentlicht, muss man sich darüber im Klaren sein.
    Macht nicht denselben Fehler wie ich, lasst Euch nicht drein reden, schreibt einfach so weiter und macht der Mehrzahl Eurer Leser eine Freude mit Euren Büchern. In meinen Augen könnt Ihr gar nicht genug veröffentlichen.
    So, jetzt gehe ich erst mal einkaufen, ich habe mit Entsetzen festgestellt, dass es da noch ein Buch gibt von einem von Euch, dass ich noch nicht habe. DAS geht gar nicht. Da wäre eine negative Kritik durchaus berechtigt!

  • #28

    Sanna (Donnerstag, 26 September 2013 19:44)

    Vielen lieben Dank für die netten Worte, Savi.
    Sandra und ich haben uns gegen ein Aufhören entschlossen. Dazu schreiben wir einfach zu gerne. Wer unsere Bücher nicht mag, muss sie nicht kaufen.
    Eine Rezi werde ich mir immer zu Herzen nehmen, so bin ich nun mal gepohlt. Dass das auch mal Herzschmerz bedeutet war mir immer klar und mit Kritik kann ich meiner Meinung nach auch umgehen. Und natürlich nehme ich sie auch ernst, sonst wäre der Schreibstopp nicht Debatte gewesen. Zudem bemühe ich mich immer wieder neu, meine Schreibserei zu verbessern und mehr auf Leserwünsche einzugehen.
    ABER ICH BIN SÜCHTIG DANACH IN DIE TASTEN ZU HAUEN!
    Ich hoffe, dass das Entsetzen nur von kurzer Dauer war und wünsche viel Spaß beim Lesen - und beim Schreiben. Auch wenn du es nur für dich tust. Das habe ich zwanzig Jahr lang getan und es tat trotzdem gut :o)